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ruth
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« am: 23. April 2008, 07:52:31 » |
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Hallo, ich bin Ruth,
ein ganz aktuelles Thema ist bei mir meine Arbeit.
Ich bin neu in meinem Beruf. Es ist anstrengend, manchmal schön, dann denke ich auch ich bin auf dem richtigen Weg. Sehr oft, habe ich das Gefühl nicht wirklich zu wissen, was ich tue, es sind so viele Dinge gleichzeitig zu bedenken und zu tun: Kontakt, Umgang mit Menschen, meine eigentliche Arbeit, die sehr vielfältig ist und großen Freiraum schafft, viel Bürokratisches im Hintergrund, professionelles Auftreten, Umgang mit Kollegen, Chefs.
Kleine Dinge, die meine Chefin macht, z.B. eine Arbeit, die ich bereits angenommen hatte, neu verteilen, lassen mich sofort an Kündigung denken, obwohl die Entscheidung in diesem Fall vernünftig war, ich habe gerade sehr viel zu tun, kränkele, eine Kollegin gerade weniger und hat Kapazitäten frei.
In diese Angst gekündigt zu werden, falle ich rein, kann mich aus ihr erst jetzt ein wenig lösen. Sie strengt so an.
Allgemein ist aber meine Haltung, mein Mich Fühlen in der Arbeit auf Hab-Acht-Stellung auch das ist sehr stressig.
Dann eben die noch fehlende Sicherheit und mangelndes Vertrauen in meine Fähigkeiten, das Gefühl, allein gelassen zu sein, viel mehr Unterstützung zu brauchen, um effektiv zu arbeiten und in den Beruf hineinzuwachsen und zu lernen, was ich noch zu lernen habe.
Ich bekomme Antworten, wenn ich frage - auch Antworten, die mir weiterhelfen. Eigentlich sind auch alle nett, aber ich habe Angst.
Auch etwas in mir wie Trotz, da tue ich so viel für andere und für mich tue ich nichts, kann für mich nicht einmal meine Wohnung aufräumen, also auch ein ständiges "Versteckspiel" vom Gefühl her.
Vielleicht... Ich darf kleine Schritte machen. Eins nach dem anderen. Ja, und falls ich hinhören kann, hinhören, wie ich in mir mit mir selbst spreche und mir dann vorstellen, wie würde jemand, der mich wirklich liebt, mit mir sprechen?
Danke,
Ruth
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pfeffi
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« Antworten #1 am: 23. April 2008, 10:42:14 » |
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guten morgen
deine ängste kann ich gut nachempfinden. ich war so lange in meiner angst gefangen. habe alles mir mögliche gemacht , jedem geholfen , war immer für alle da und fühlte mich schlecht dabei, weil ich so sehr wußte was andere brauchen und vergessen hatte was ich eigentlich brauche. alle waren zufrieden, nur fühlte sich das für mich immer unbefriedigend an. dann wurde ich sehr krank, verlohr meinen arbeitsplatz, viele freunde, meine ehe ging kaputt ich mußte meine ausbildung abbrechen( die alles für mich war). mein leben und meine zukunft ging den bach runter und ich mußte hilflos zusehen. meine hoffnungen, mein selbstwertgefühl meine ziele .....alles war unter 0. damals hasste ich mein leben und fragte mich- wofür werde ich bestraft.
ich fing notgedrungen ganz unten an. arbeitslos, 2 kinder, kein geld um die wohnung zu bezahlen und gesundheitlich ein bündel elend.
sterben konnte ich nicht, also ging ich einen kleinen schritt nach dem anderen. ich zog um (winzig kleine wohnung), versorgte meine kinder so gut ich konnte(oft mußten sie mich versorgen, weil ich nicht konnte), ging zum sozialamt (man war das peinlich), ich bat um hilfe (ein paar freunde waren noch da). und ich litt unter den lebensumständen, ständig in angst vor dem morgen. ich lebte wirklich von tag zu tag.
ich ging ins krankenhaus zur op, und überlebte (nach einem halbem jahr war ich in der lage wieder alles zu tun, was vorher nicht mehr ging) dann ging ich in die klinik,(herrenalb), lernte das ich liebenswert war, auch mit meinen problemen. ich zog um, viel grün, stille, nahm die hilfe meiner eltern an (war nicht leicht). machte eine ausbildung (die ich gar nicht wollte). ich fand arbeit und neue freunde.
das alles tat ich nicht für andere, sondern nur für mich.
heute bin ich frh das ich ganz unten war. ich durfte lernen, dass ich in meinem leben das wichtigste bin. heute lebe ich in liebe mit mir und kann so mit allem um mich in liebe leben. heute weiß ich, dass nichts im leben wirklich sicher ist. ich vertraue auf gott, meine höhere macht und weiß- egal was kommt, es ist gut so wie es ist. immer!
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« Letzte Änderung: 23. April 2008, 10:44:34 von pfeffi »
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lass dich nicht unterkriegen, pippi langstrumpf : sei frech und wild und wunderbar !
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andreasst
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« Antworten #2 am: 29. April 2008, 09:33:08 » |
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heute bin ich frh das ich ganz unten war. ich durfte lernen, dass ich in meinem leben das wichtigste bin. heute lebe ich in liebe mit mir und kann so mit allem um mich in liebe leben. heute weiß ich, dass nichts im leben wirklich sicher ist. ich vertraue auf gott, meine höhere macht und weiß- egal was kommt, es ist gut so wie es ist. immer! Hallo ihr Lieben, ich stelle das Zitat von Dir Pfeffi an den Anfang meines Berichts. Ich weiß, daß ich schreiben möchte, daß es in mir brodelt und ich nur noch meine Ruhe haben will und nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Das wichtigste in der Arbeit in Vierten Genesungsschritt ist: Pausen machen, innehalten, mich auf Gott wie ich ihn verstehe zu besinnen und den Kampf aufgeben. Diese Sätztew habe ich am Anfang noch nicht verstanden, als ich die erste Interpretation des Vierten Schrittes las. Es ist doch ein Paradoxum, wenn ich an mir arbeite - wenn ich meine innere Ruhe finde. Ich wollte eingentlich im Tread: Angst vor Neuem Arbeitsanfang schreiben, das hat mir sehr gut getan - und natürlich auch das Lesen der von Euch eingestellten Beiträge. Ich brauchte eine Pause , habe meinen Chef (auf Dienstreise) verabschiedet und mir notiert, was Heute wichtig ist, was Chronologisch zu tun ist und ich weiß es aus meinem bald eineinhalb - jährigen Erfahrungsschatz hier im Betrieb, daß ich es bewältigen kann. Ich habe keine Angst mehr vor Neuem Arbeitsanfang; - oder doch. Nur für Heute: Ich weiß noch nicht einmal , ob Morgen mein Gehalt auf dem Konto ist, immer noch die Angst vor Liquiditätsengpässen, vor gerichtlichen Zahlungsforderungen eines ausgeschiedenen Mitglieds. Alte Wunden verheilen schwer. Ängste beleiben ja das Leben lang. Aber der Weg mit Gott geht durch die Angst durch . Wie auf dem Boot, das von schwerem Sturm geschüttelt wird. Und gerade dort habe ich mein Handwerk gelernt. Die Arbeit in einem Bildungsträger als Sachbearbeiter für Stellenmarktaquise und für Bürokommunikation - ist kein eingetragener Ausbildungsberuf. Für mich ist es ein Ergebnis eines Lernprogramms. Daß ich Heute unter Erschöpfungen leide liegt durchaus daran, daß ich den Anspruch erhebe, jeden, ob er will oder nicht durch mein zugesendetes Stellenangebot in Arbeit zu bekommen. Auch wenn nich weiß, daß ein Vorschlag für eine Stellenofferte Wutanfälle auslösen kann. Ich habe es ja in siebenjähriger Arbeitslosenpraxis erlbt. Aber auch damals habe ich eingesehen, daß der Weg des Widerstandes nichts bewirkt. Der Groll und der Zorn bauen Dämme auf um meine Depressionen zu schützen. Nur dadurch , daß ich immer wieder das Gespräch suchte und suche, werde ich genesen. Das ist ein damaliger und gegenwärtiger Ist - Zustand. Deshalb hällt es mir eben auc h nicht so schwer - über eingegangene Absagen der Teilnemer nicht zu verzweifen, sondern sie Tür meines Chefs einzulaufen. Er hat mich inningst darum gebeten. Diese Widersprüchlichkeit: Ich tauge nichts - wenn es nicht Perfekt läuft - lässt sich in keinem innovatriven Berieb manifestieren. Innovastiv - hei0t ja auch veränderbar, dem Neuen aufgeschlossen. Daß Heute viele Menschen aus der Arbeit fallen, durch Betriebsaufgabe, Insolvenz und aber durch einen Sozialplan die Chance haben in einer Tranfergesellschaft aufgefangen zu werden ist ein Zeichen unserer Zeit. Keine Symbiose meiner Suchtewrkrankung. So brutal das ist: Ich habe keine Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit, weder meine eigene, noch derer dich gegenwärtig betroffen sind. Meine Ängste, mein Zorn stellen nur einen Mangel an Annahme und liebevoller Zuwendung, einen Mangel an Sebstbewußtsein da. Meine Arbeit ist so leicht: Stellenanzeigen, Wirtschaftszeitungen lesen und Menschen über Chancen zu berichten. Aber das ist mein Konflikt im Vierten Genesungsschritt. Über Angst, Wut, Zorn, Groll, Schuld , Sebstverletzung habe ich Texte um Texte geschrieben. Habe ich geschrieben, daß ich gewissenhaft arbeite, daß ich treu bin, daß ich aufmeksam bin, daß ich gut zuhören kann, daß Menschen sich gerne an mich wenden? Der Drang, mir für die eben geschriebenen Zeilen - mir ins Gesicht zu schlagen ist noch da, er ist noch nicht verschwunden, - aber anstattdessen kommt das weiche Taschentuch an die Nase, die Trränen fließen - und ich sehe mich wieder im Wald in Gröniland. Es kommt gerade ein Freund dazu, Praktikant bei uns, wir erarbeiten gerade die qualifizierte Weiterführung unseres Betriebes. Das wird noch richtig spannend. So, jetzt geht es weiter munter weiter und ich merke, daß es richtig Spass macht. Euch allen  Andreas
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« Letzte Änderung: 29. April 2008, 09:57:31 von andreasst »
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Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen
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andreasst
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« Antworten #3 am: 17. Mai 2008, 21:34:59 » |
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Hallo ihr Lieben,  eben ruft meine Ex - an ganz fröhlich zurück von einem Selbsthilfetreffen und teilt es mir unbefangen mit - wahrend ich versuche die Samstagabendeinsamkeit mit Blick auf regennasse Fensterscheiben zu verjagen. Gestern war ein wichtiger Tag. Für unseren jungen Bildungsträger. Gestern sind wir qualifiziert - zertifiziert worden als für die Arbeitsagentur zertifiziert - und können nun Bildungsgutscheine entgegennehmen. Das heißt, nicht nur der Transfermarkt für von Insolvenz freigesetzten Mitarbeitern ist unser Markt - sondern einfach junge bildungshungrige Menschen, die ohne Existenzsorgen sich weiterbilden können. Die anderen natürlich auch. Dadurch , daß unser Betrieb sich aktiv weiterentwickelt bekomme ich auch eine neue Perspektive, wenn meine Förderung zur Wiedereingliederung durch das Job - Center zum 31.08.2008 ausläuft. Ich bin jetzt der einzige Mitarbeiter mit einem festen Arbeitsprofil: "Kaufmännischer Mitarbeiter für Stellenmarktrecherche im Transfergeschäft". So stellte ich mich den Amtlichen Prüfern vor. Mehr wollten die Herren auch nicht von mir wissen. Das Gespräch in der Prüfung führten mein Freund und Chef und mein Freund und Praktikant mit akademischem Hintergrund. Ich saß vor meinem Rechner und pflegte die Analyse meiner ermittelten Stellenangebote in eine eigens erstellte Datenbank ein. Stundenlang - mit wachsender Begeisterung und war immer weiter froh, daß diese (monotone) Arbeit liegengeblieben ist. Natürlich ist , daß ich literweise Kaffee gekocht habe, natürlich lief ich zum Briefkasten, nahm Telefonate - für nicht erreichbarem Chef entgegen, betreute Besucher eines externen Lehrgangs und saß sinnend darüber - was berufsspezifische Qualifikationen sind und wele sich zusätzlich - durch Kurse aneignen lassen und recherchierte in den Homepagen der Arbeitsagentur und der IHK. Stundenlang - und immer in der Ruhe.... Jetzt aber einen Tag danach kommen mir die Tränen . Jetz, beim Schreiben. Endlich löst sich meine Anspannung , meine Angst. Sachsich die Angst an meinem 56. Geburtstag wieder zur Arbeitsamt zu gehen und wieder vor der noch immer latenten gesellschaftlichen Abwertung folgedessen. Natürlich ist es etwas vorgeschobenes und es hat für mich einen Hintergrund. Ich sehe meine Arbeit nicht als besonders wichtig an und trotzdem stelle ich mich in ein Bild - mitten im Zentrum zu sein. So mag ich es undefiniert aber nicht stehenlassen. Ich bin gegenwärtig der Assistent des Coaches der perspektivlose Menschen betreut. Meine Hinterfrage - nach meiner Ausbildung lautet eingewiesen. Das ist richtig so. Durch betriebspraktika, Probezeit und Bezuschussung vom Staat. Aber auch durch 7 Jahre Arbeitslosigkeit und dem Verstehen eines von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen. Gestern konnte ich meinen Platz nur daran definieren, dap ich so unbefangen wie im Hochstress möglich - einfach meinen Job gemacht habe. Der Zweite Schritt: Wir kamen zu dem Glauben, daß eine Macht, größer als wir selbst - uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann. Ich konnte von mir aus nicht glauben, aber je gewissenhafter ich meine Aufgaben wahrnahm um so ruhiger wurde ich. Und meine "Ollen Selbstzweifel" nahmen mehr und mehr ab, je länger die Pfüfung dauerte. Nachher wußte ich intuitiv, daß es nur noch um Details ging, als der Chef augeregt vom Besprechungszimmer zum Büro lief. Ich saß ja an meiner Datenbank... Als die Herren Prüfer sich verabschiedeten, sah ich wie fertig meine Freunde und Kolegen waren. Ich brauchte keine Fragen stellen. Nahm meinen 27. Pott Kaffee und stellte mich übrig gebliebenem Brötchen ins überfüllte Chefzimmer. Alle sind bei der Stange geblieben. Alle standen wir zusammen und ich glaube es jetzt erst wirlich, daß auch jeder in diesem Moment seinen Platz gefunden hat. Montag Morgen werde ich wieder zur Arbeit gehen. Ein Neuer Anfang. Aus meinem Freund, dem Praktikanten wird ein Coach. Und ich weiß, er wird mit Menschen zu tun haben, die Perspektiven suchen. Wir werden die Orte finden. Ich kann einen kleinen Teil dazu beitragen. Manchmal einfach nur Gott vetrauen - und feste Kaffee kochen.  Andreas
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« Letzte Änderung: 17. Mai 2008, 22:03:50 von andreasst »
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Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen
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ruth
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« Antworten #4 am: 23. Juni 2008, 12:13:28 » |
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Hallo, ich bin Ruth,
nach einem Wochenende mit Auf und Abs, dass letztendlich aber gut endete, heute Montag, Arbeitstag. Ich habe im Moment wenig Arbeit, nebenher allerdings doch eine Menge an Berichten, Vor- und Nachbereitung der Stunden. Ich hatte heute ein ganz komisches Gefühl, als sprächen die Menschen zu laut, lachten sie zu laut und dass die Stimmung eigentlich sehr, sehr gespannt und unfreundlich ist. Wie schon früher das Gefühl, dass die Stimmung sich gegen mich wendet, etwas gegen mich geplant wird. Nachdem sich einmal dieses Gefühl später als richtig herausgestellt hat, nehme ich es jetzt für wahr und zweifle nicht an meiner Wahrnehmung.
Bei einer Nachfrage bekam ich gleich nur einen "Gegenangriff", der andere verteidigte sich, zog sich aus der Affäre, mit den Worten, dass sei meine Verantwortung... und ich merke solches Verhalten macht mich müde und, wie ich nun dazu neige, alles allein machen zu wollen und auch dass der Gedanke dort ganz aufzuhören wieder stärker wird.
Ich weiss, dass ich mit einer entscheidenden Person dort nie warm werden kann, wir sind einfach zu unterschiedlich und ich mag mich auch gar nicht auf diese Person näher einlassen, bisher habe ich versucht, sachlich mit ihm zu sprechen, die ganze Antipathie irgendwie --- ja was? Ich versuchte, zu sehen, was er für unsere Abteilung tut, dass er sicher sein Bestes versucht... - Aber heute ist wieder mein Gefühl ganz stark, dass ich mich aus dieser Stimmung nur rausziehen will. Ich bin nicht gerade gerne dort, versuche möglichst wenig Zeit dort zu verbringen, nehme lieber Sachen mit nach hause...
Ich muss mich selbst überreden, wieder hinzugehen, ja es ist ein wenig als schwömme ich gegen die Strömung, die Widerstände sind nicht zu sehen und doch rauben sie mir immens Kraft.
Ja, nur für heute, werde ich für mich selbst so gut sorgen, wie ich kann, (evtl. z.B. mir mit QiGong-Übungen etwas Energie tanken), mich nicht überfordern und doch auch nicht aufgeben. Ich will darauf vertrauen lernen, dass ich ohne Kampf ruhig die nächsten Schritte für mich zur rechten Zeit erkennen werde.
Danke,
Ruth
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« Letzte Änderung: 23. Juni 2008, 12:20:32 von ruth »
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andreasst
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« Antworten #5 am: 06. August 2008, 11:05:30 » |
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Hallo, ich bin Andreas, bin Spieler, Esssüchtig und mehrfach – Süchtig; ich bin seit längerem wieder dabei – zu überlegen, in meine Klinik nach Gröniland zu gehen. Ich fühle mich sowohl psychisch, wie auch physisch ausgebrannt .Zur Zeit quälen mich wieder und weiter meine Rückenschmerzen, das Herz schlägt wieder unregelmäßig, ich schlafe schlecht, habe Potenzprobleme und esse eher wieder unregelmäßig, was zu Fressanfällen führen kann. Das geschieht dann wieder um nicht von meinen kontinuierlich niederschmetternden Depressionen erschlagen zu werden. (Der Bahndamm kommt schon wieder näher)… Heute werde ich wahrscheinlich von meinem Chef gekündigt. Aus Betriebsbedingten Gründen. Der Betrieb ist quasi Zahlungsunfähig. Trotz aller Anstrengungen kam keine Kundenresonanz – und so kann ich mich wieder Bei der BA für Arbeit melden, die ja unser wichtigster Kunde ist. Ich bin eher erleichtert, als am Boden zerstört. Ich habe weder mir, noch meinem Chef, noch meinen Arbeitskollegen irgendeinen Vorwurf zu machen. Ich bin mir nur im Klaren, dass jetzt Behördengänge anstehen und dass ich kein Zutrauen mehr habe, dann, nach erfolgter Kündigung mit 56 Jahren wieder eine geregelte Arbeit im ersten Arbeitsmarkt anzunehmen. Um aller meiner unsortierten Schreibe eine Ordnung zu geben brauche ich eine Psychologische Behandlung. Und zwar kein Schönwetterreden, sondern eine Möglichkeit, mit mir selber wieder in Frieden zu leben – und das ohne den Glauben – ich wäre in Ordnung – wenn nur die Arbeit in Ordnung wäre, das sie nicht ist.. Ich habe meine Therapie in Bad Grönenbach vor 5 Jahren gehabt – um an meinen Strukturellen Mängeln zu arbeiten. Das nehme ich noch Heute in tiefer Dankbarkeit wahr. Aber gerade, weil ich somatisiere ist es nicht mehr in Ordnung. Ich brauch wirkliche ärztliche Hilfe. Ich habe weniger Angst davor erst mit ALG I und dann mit ALG II auszukommen. Ich habe nur wieder einmal mein Selbstbewusstsein im Keller liegen. Und es nützt niemanden, wenn ich dort unten aggressiv herumschreie, ich kann es noch nicht ausdrücken. Aber mein Freund und Kollege bietet mir schon derweil Hilfe an. Ich kann noch nicht einmal gegenwärtig formulieren, was ich zuerst brauche. Heute Nachmittag habe ich weiter Lymphmassage. Ich bete wirklich , dass mir meine Schmerzen in der Entspannung genommen werden. Einfach nur ein paar Streicheleinheiten..  Ich danke fürs Teilen Andreas
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Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen
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kraftvolle frau
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« Antworten #7 am: 07. August 2008, 10:51:43 » |
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Andreas, von mir auch alles Liebe  und  ...un dvor allem eine gute Entscheidung .... Gute 24* wünscht Dir die kraftvolle Frau
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Sei frei und lebe!!!
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ruth
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« Antworten #8 am: 12. September 2008, 20:49:12 » |
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Hallo, ich bin's Ruth
und sehr, sehr müde. Auch heute wurde es nach 19:00 Uhr, gestern bin ich erst kurz vor 21:00 Uhr nach hause gekommen.
Irgendetwas läuft da schief, sehr schief. Von den 10 Stunden bekomme ich ca. 4 Stunden bezahlt... Und ich glaube, das ist ein relativ "normaler" Schnitt. Vielleicht fühle ich mich auch deshalb so müde, weil ich merke, dass es so schief ist.... ?
Seit meinem Urlaub versuche ich den Fokus von den anderen möglichst wegzunehmen und hinzuschauen, was ich lernen kann, was ich verbessern kann, auch organisatorisches, wie ich mir die Zeit einteile, hinzuschauen, was abläuft.
Gerade merke ich nur, obwohl ich mich sehr angstrengt habe, diese Woche, alle Arbeit erledigt ist, alle Berichte geschrieben, irgendwie mein Möglichstes getan habe, habe ich das Gefühl dem noch nicht näher gekommen zu sein, was gesundes, gutes Arbeiten meint.
Ich denke, wenn ich es nicht finde, wird mein Körper über Krankheit sagen, dass ich es nicht gefunden habe, gerade weiss ich aber einfach nicht, wo der Weg ist...
Danke,
Ruth
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andreasst
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« Antworten #9 am: 14. September 2008, 13:42:31 » |
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Hallo ihr Lieben, ich bin Andreas und ich bin mehrfach süchtig. Ich weiß daß es wichtig für mich ist meine Gedanken auszuschreiben, daß Schreiben für mich ein wichties Werkzeug auf meinem Genesungsweg geworden ist und daß ich aber auch Angst habe, mit dem Schreiben anzufangen, weil ich mich kenne, soweit , daß die Quantität meines Berichts schwer zu stoppen ist. Als ich jetzt meinen Motivationsbericht für die Aufnahme in einer Pychosomatischen Klinik schreib (höchstens 2 Seiten) kam ich wirklich mit handgeschriebenen 2 3/4 Seiten aus. Das ist für mich ein Fortschritt. Noch ist die Therapie nicht bewilligt aber der Kontex ist für mich weiter formulierbar: Ich bin völlig ausgebrannt, ich schaffe es gegenwärtig nicht mehr meinen Arbeitsplatz zu halten. Das kling für mich wie eine logische Schlußfolgerung daraus, daß mein Arbeitgeber faktisch insolvent ist und ich das JobCenter meiden will.... Vielleicht habe ich es so ausgedrückt. Nun habe ich seit Wochen Druck auf dem Herzen , lt Kardiologen durch ein zu großes Herz und Herzwandverdickung. Meine Rückenschmerzen, die vor Wochen akut waren haben sich wieder in den chronischen Ischiasschmerz verzogen und meine Beine erfreuen sich aufwendiger medizinischer Strümpfe (Paar = 570 €) um mein Lymphoedem zu bändigen. Der wirklich akute Schmerz liegt im Zwang mich selber zu verletzten, (in das Gesicht zu schlagen) weil ich versagt habe. Meine Verwirrung , mich fremd in meiner Heimatstadt zu fühlen, wenn ich das Büro verlasse und wie ein Ars ... weil ich meinen Chef und Freund nicht finanziell unterstützen kann. Natürlich habe ich unbezahlte Überstunden geleistet, natürlich einen teilweisen Verzicht des Gehaltes akzeptiert. Als ich Freiag ins Büro kam um meine Gehaltsabrechnung für die Krankenkasse abzuholen kam gerade ein Einschreiben des Vermieters an. Ich kenne den Weg der Insolvenz. Im Jahr 2000 bekam ich Insolvenzgeld. Verlust des Arbeitsplatztes. Verlust der Anerkennung, Verlust der Wertschätzung, Verlust der Eigenliebe, sofern ich mit meinem Arbeitsergebnis je zufrieden sein konnte. Ich kann mein Arbeitspensum nicht bewältigen. Die angetragenen Aufgaben überfordern mich. Das was ich tue, tue ich aber sehr gut. So nehme ich das Statement meines Freundes auf. Gott sei Dank nicht als "Er hat sich stets bemüht" in diese tötlichen Zeugnisfloskel - sondern als Sichtweise meiner Zwanghafen Arbeitsweise. Ich bin mit nur einer einzigen Aufgabe derart beschäftigt gewesen, daß ich alle anderen Tätigkeiten ziemlich aggressiv von mir wies. So kann ich nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt bestehen. Meine Sozialen Ängste sind wieder da. Aber: Dem "Kanalbrückensymtom" kann ich etwas entgegensetzten. Wenn ich an Ultimo mein Gehalt nicht bekomme, Darlehen beim JobCenter beantragen, Rat bein SOVD holen, (Morgrn offene Sprechstunde) meinen Anwalt konsultieren, der berät ehrenamtlich. Noch bin ich im Betrieb meines Freundes angestellt, bin gefördert durch das JobCenter und nun schon die 5. Woche krankgeschrieben. Und ich brauche nur eines: Dem Arzt meine Sympome zu nennen. Gott kennt mich, in jeder Faser meines Körpers , in den hintersten noch lichtscheuen Winkeln meiner Seele und in meiner Zuwendung , meiner Offenheit an Herz und Mund und Augenblicken. Diesen Augenblick des Schreibens nutzen und zu schreiben, daß ich meinem Freund sehr dankbar bin, daß ich nach 7 bitteren Jahren der Arbeitslosigkeit wieder im Ersten Arbeitsmarkt Fuß fasste und nun kaputulieren darf. Ich darf kaptitulieren. Sie wird mir gegeben. So wie im Kurantrag stand. Welchen Grad der Behinderung haben sie. "Äh, ich hab da ja ein Schreiben vom Versorgungsamt ... vor 4 Jahren ... Freitas - diese Woche holte ich mir meinen unbefristeten Schwerbehindertenausweis ab; 50% Schwerbehinderung. Ich hatte die Beantragung dessen völlig verdrängt. Richtet mein Verdrängen nicht auch Schaden an, dem Freund und Chef gegenüber. Das konnte ich mit ihm klären. Und so werde ich weiter mit ihm sprechen können wenn für mich deutlich wird, daß ich an der Insolvenz keine Schuld trage! Ich habe das gegeben, das ich geben konnte. Meinen Status, den ich verheimlichte - durch Verdrängung - ach: Hier wünsche ich mir ein psychiatrisches Gutachten. Es ist für mich Betandteil meiner Suchterkrankung. Der Zwang nach Perfektionismus, den ich meinem Körper auch auferlegen möchte und nicht kann. (Heute Nachmittag gehe ich in mein OA - Meeting!) Es sind Hintergründe der Zahlungsunfähigkeit des Betriebes , die ich nicht zu vertreten habe. Wenn dann vom Chef. Aber ich hoffe er findet Kraft und Hoffnung sich nicht mehr selbst verfleischen. Mein Telefon liegt neben dem Rechner. Aber ich finde nicht mehr den tiefen Kontakt zu ihm. Verschlossenheit. Ohne ihn bewerten zu wollen - ich meine - ich brauche Distanz. Ich weiß nicht, wohin mich mein Weg führt, vielleicht wieder nach Gröniland, die Sehnsucht nach dem Allgäu ist Riesen - Riesengroß. Ich wünsche mir nur eines: Die Freundschaft möge das Betreben nach Erfolg und Anerkennung sowie beruflichen Aufstieg und Fall , das Defizit an Zuneigung durch erarbeitetes Lob und klingenden Beutel überstehen. Die Freundschaft bindet ein Band der Liebe, daß Gott uns in die Hand gibt. Gott der selber Freund und Bruder istr. Gesten lag auf der Staße ein Patet Taschentücher. Ich habe sie aufgenommen. Nun brauche ich sie wirklich Andreas
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« Letzte Änderung: 14. September 2008, 14:28:21 von andreasst »
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Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen
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MN
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« Antworten #10 am: 05. November 2009, 00:29:45 » |
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Hallo von MN tja ich habe dieses Themas durch zufall wieder gefunden, aber es ist eben auch meins. Versuche durch Leistung die Liebe meines Mannes zu gewinnen, aber ich sollte lieber meine eigene Liebe gewinnen.
Gestern habe ich unser Haus nach dem Frühdienst geputzt, aber abends war ich so beschissen drauf, dass ich am liebesten heute meine Ehe beenden möchte zumindest gefühlsmäßig.
Fühle mich ungeliebt, nicht respektiert und das macht mich wütend. MN
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andreasst
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« Antworten #11 am: 06. November 2009, 18:25:38 » |
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Hallo ihr Lieben, ich bin Heute meinem Nebenerwerb nachgegangen und habe wieder Werbezettel in einer Siedlung am Stadtrand verteilt. Es war durchwachsenes Novemberwetter, bedeckt und manchmal kam die Sonne durch und ich lief munter drauf los um meine Gedanken zu ordnen und den Kopf in der Frischen Luft klar zu bekommen. Mittags ging ich wie so oft nach der Aktivität in eine vertraute Mensa, die von einer Behinderteneinrichtung betrieben wird. Ich fühle mich dort wohl und es schmeckt mir nach der Aktivität. Als ich auf dem Weg Heim die Straße überquerte, saß ich im regennassen Straßengraben eine kleine Puppe liegen. Vielleicht einem Kind aus der Karre gefallen? Sie sah mich an und der Blick schien zu fragen:"Haben sie Dich auch rausgeschmissen, achtlos weggeworfen, nicht beachtet, bist Du wirklich auch wertlos, oder warum schaust Du mich jetzt gerade an?" Blödsinn, ich denke zu viel und ging weiter. Sie hat Rote Haare, ein Blumenkleidchen und nur noch einen Schuh und warmt sich nach einem warmen Bad im Waschbecken gerade auf der Heizung. Ich kann ihr ja , wenn sie ausgeruht hat sagen: "Du brauchst für Liebe nichts zu leisten!" Ihr Blick aber so schien es mir, war, als daß sie erzählen möchte. Sie hat auf dem Heizkörper ihre Hand erhoben und winkt mir zu. Ach Mädchen, ruhe Dich erst einmal aus, ich lese aber Deine Gedanken, denn sie könnten die meinen sein. Gestern Abend lag ich auf dem Bett und hatte meinen pieksigen Stacheligel an der Wange und im Ohr Mendelssohns 2. Symphonie "Lobgesang" Wenn der Tenor intoiniert: "Die Nacht ist vergangen." werde ich wieder munter. Vielleicht, weil ich weiß, daß Morgen die Sonne wieder aufgehen wird. Ich kann dem Morgen sagen,daß ich mich Heute nicht in das Gesicht geschlagen habe, nicht gespielt habe, mich nicht überfressen habe und dem Drang widerstehen konnte mich zu besaufen. Ich kann mein Leben nicht mehr vom Leistungsdenken abhängig machen. Nur wenn ich etwas tue, bin ich etwas Wert, und das was ich tue kann in der Kritik nicht bestehen. Nein, niemand kann Steine in Brot verwandeln, aber gerjenige der es kann tut es nicht - aus Liebe. Er hat dem Diabolischen Drängen Einhalt geboten. Meinem Drängen anderen Menschen zu helfen, für sie da zu sein, mich beliebt zu machen ,in dem ich ihnen jeden Wunsch von den Lippen ablese und alles akkurat richte entsprigt die destruktive Kraft meiner gefühlten Wertlosigkeit. Die wahre Demut hat mich aufgerichtet. "Steh auf, nimm Dein Bett und geh!" Wenn ich meinen Weg am Stadtrand gehe nehme ich meine Depressionen nicht warhr. Ich spüre nicht den Ischias, die schmerzenden Klammern an den Fersen, das zerreißende Herz. Ich gehe meinen Weg mit Gott. Ich habe immer wieder Gelegenheit den wechselnden Himmelsbildern zu folgen und wenn ich innehalte auch einmal auf den Boden zu sehen. Vielleicht liegt dort ein kleines Glück.  Schöne 24 Stunden Andreas
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Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen
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MN
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« Antworten #12 am: 09. November 2009, 23:31:13 » |
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Hallo von MN heute war ich nicht zur Arbeit und trotzdem rennt mein Tag dahin. Meerschweinchenstall reinigen, Mülleimer leeren, Wäsche sortieren, Bügeln, einkaufen, Toilettenreinigungen weil wir drei haben, kochen, Fegen, Haushalt eben, und gerade dabei fühle ich mich nicht gut. Es ist eben nicht was die Welt möchte. Toll Aussehen wie ein Model, Schauspielerin, Sängerin. Geldverdienen wie die Politiker die gerne Reden und nichts davon einhalten. Oder eine Juristin sein, eine Journalistin, Lehrerin oder was es sonst noch so gibt. Dafür bin ich am Wochenende wieder Menschenquäler als Pflegekraft. Menschen aus dem Bett mobilisieren, Blutabnehmen, Thrombose Spritze geben, Schmerzen mit Drogen beseitigen, usw.
Bin dankbar das Gott mir meine Stimme wieder gegeben hat, denn eben konnte ich im Keller singen und ich singe heutzutage für Jesus. Anbetungslieder und sie tun mir gut und öffnen mein Herz.
MN
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