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Tweety Pie
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« Antworten #15 am: 09. März 2010, 23:57:54 » |
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Hi liebe Lara, schön Dich kennen zu lernen! 
ich wollte, ich könnte auch so klar und fest an HM glauben und vertrauen... das konnte ich letzte Woche bei meiner Kapitulation registrieren - ich glaube, ich hadere und feilsche immer noch mit meiner HM ... habe mich dabei er- tappt... also war die ganze Kapitulation umsonst?
aber in mir ist so etwas wie die suuuupeeeeeerrrrr Kontrolle - selbst die Kapitulation gelingt mir nur, wenn ich meine Symptome abgebe, aber den Rest möchte ich schon noch kontrollieren (ein großer Knackpunkt, aber ich werde diese Hürde auch noch irgendwann nehmen, versprochen!)
Es liest sich schön, was Du schreibst, aber in mir sträubt sich etwas, ich kann leider noch nicht so bedingungslos vertrauen und mein Leben als Naturgesetz verstehen - ich bin - hier und jetzt aber mit einigen großen Mühlsteinen - der Schuldzuweisung, Scham, mangelnder Daseinsberechtigung.
Vorhin dachte ich mir - die Scham ist ein großes schwarzes LOCH, das mich und so manche andere ungehemmt in sich hinein zieht - es besitzt eine magische Anziehungskraft - ich komme dagegen noch nicht wirklich an - weil die Schuld- frage bei mir immer noch nicht geklärt ist.
Und mit dem Urvertrauen hapert es bei mir auch noch seeeeehhhhhrrr - wo findet man das?
Rational kann ich es nachvollziehen aber noch nicht mit dem Herzen und das ist es, war mir zu schaffen macht - die körperliche Komponente...
Nun - möchte mich kurz fassen - nicht ausfransen (hört sich gut an, oder...)
Guts Nächtle von Tweety
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Liebe Grüße und gute 24 Stunden von Tweety Pie
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist zu schweigen (Victor Hugo)
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Lara 2009
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« Antworten #16 am: 10. März 2010, 09:30:05 » |
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Liebe Tweety, das ist doch auch in Ordnung so, man soll nichts erzwingen. Laß Dir die Zeit, die Du brauchst! Ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, daß andere das so sehen MÜSSEN, wie ich es tue oder so. Nicht, daß Du jetzt denkst, Du mußt jetzt sofort glücklich und zufrieden sein oder was in der Art, es tut mir leid, wenn mein Geschriebenes Druck auf Dich veranlaßt hat, das wollte ich nicht. Urvertrauen finden ist nicht grad das allereinfachste, ich glaube, es ist in Ordnung, wenn man da immer mal wieder ins Straucheln kommt, das geht mir auch oft so und wahrscheinlich jedem Menschen auf der Welt. Und ich hadere auch öfters mal mit meiner HM! Die darf sich ganz schön was anhören manchmal. Oder ich denk mir, hey, HM, ich schaff das jetzt nicht, ich brauch Dich jetzt, ich muß das jetzt mal bei Dir abladen grad. Und das ist okay so, ich glaub nicht, daß die HM von uns erwartet, daß wir immer alles duldsam hinnehmen und total entspannt und vertrauensvoll durch die Gegend laufen. Wenn wirs nicht tun, wenn wir hadern, wenn wir sagen, HM, was hast Du Dir dabei bitteschön eigentlich gedacht, was soll ich denn noch alles ertragen? werden wir, also meinem Gefühl nach, trotzdem genauso sehr von ihr geliebt. Ich hoffe, ich konnte das gut ausdrücken so, liebe Tweety, daß es sich jetzt nicht ungut anfühlt für Dich. Ich würd mich freuen, Deine Ansicht dazu zu hören, echt, schön daß Du da bist! Lieben Gruß und gute 24 Stunden  Lara
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Tweety Pie
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« Antworten #18 am: 10. März 2010, 12:01:16 » |
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Hi liebe Lara, 
nein, ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt, wenn mir etwas fehlt, vllt sollte ich an meiner Schreibweise noch etwas feilen?! Ich denke, Deine Meinung und Einsichten kann ich gut bei Dir sein lassen... das andere ist es, wie ich damit umgehe, ob ich es an mir abprallen lasse und meinen in den uralten Muster verweile - oder ob sich doch irgendeine Kleinigkeit in meinen Hirn einnistet und ich auf einen neuen Gedanken komme, so es an der Zeit für mich ist...
aber kurz möchte ich noch sagen, was mir einfällt zum Thema:
Ich behaupte mal, Leute die es haben, können sich das nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, ohne zu leben, das ist für sie wie eine Selbstverständlichkeit wie das Atmen, worüber ich mir auch keine Ahnung machen muss...
Leute, die es noch nie erlebt haben können nicht einmal davon träumen - das wären nur Bilder, die sie sich von jemanden ab geschaut hätten und nicht ihre eigenen, die sie spüren und wahrnehmen können...
Urvertrauen verankert sich in jeder Zelle eines Körpers und ist ein Zeichen von Liebe - der Urliebe im Mutterleib?
Ich kann so vieles mit dem Kopf nachvollziehen und verstehen - versuche damit auch immer wieder mit Affirmationen zu arbeiten, damit sich endlich so etwas wie ein fester, stetiger Gedanke entwickeln könnte - aber einen Gedanken ins HERZ zu transportieren, dort zu transformieren ist sooo schwer und gelingt erst nach Jahren hin und wieder
Für mich hängt das Urvertrauen nicht unbedingt mit meiner HM zusammen aber das werde ich noch etwas deutlicher ausführen - zuerst muss ich mal darüber nachdenken... bevor ich das Sülzen anfange...
Lieben Gruß
von Tweety
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Liebe Grüße und gute 24 Stunden von Tweety Pie
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Tweety Pie
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« Antworten #19 am: 10. März 2010, 19:01:17 » |
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Hi liebe Lara, 
jetzt habe ich noch mal überlegt über: Urvertrauen vrs Gottvertrauen
Nur zur Information, falls ich etwas komisch herüber kommen sollte: ich merke gerade, dass es mir überhaupt nicht leicht fällt, zu Themen meine Meinung zu sagen, die etwas heikel sind... durfte ich das in meiner Herkunftsfamilie niemals machen und tue mir heute immer noch sehr schwer, meine Meinung zu vertreten, geschweige sie mir bewusst zu machen...
Das Urvertrauen wird einem in die Wiege gelegt. Ich denke sogar, dass das im laufe von vielen Generationen sogar in der DNA verankert ist und somit vererbt wird. Und ich glaube, wenn ich die paar Generationen meiner Herkunftsfamilie angucke, wie sie im Krieg vertrieben wurde und ihnen schlimmes angetan wurde (wahrscheinlich haben sie aber auch selber schlimmes anderen angetan, aber nicht die damaligen Kinder...), dass dies eine schlechte Ausgangslage für spätere Generationen ist.
Aber auch vom Verhalten und der Einstellung der Mutter wird dem Kinde im Mutterleib vor der Geburt sehr vieles vermittelt, was früher von sog. Experten immer wieder dementiert wurde. Wenn die Mutter Angst oder Abneigung in sich trägt, dann überträgt sich dieses UR-Gefühl auf den Embryo. Inzwischen hat man nachweisen können durch bildliche Untersuchungen schwangerer Frauen, dass das Verhalten der Embryos im Mutterleib sich nicht vom Neugeborenen oder Baby unterscheidet. Ich meine, hatte das werdende Leben mitbekommen, dass alles aus Angst besteht, wird es in der sog. Welt nichts anderes als Angst an den Tag legen ...
Dazu kommt natürlich auch ganz vieles an Erziehung, da könnte sich vieles noch ändern... aber ich glaube nicht, dass es so einfach wäre, einem ängstlichen Menschen davon zu überzeugen, er / sie bräuchte keine Angst zu haben ... innerlich schwingt die immer mit - in jeder Zelle des Körpers...
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Gottvertrauen - oje, schwieriges Thema für mich (bin sehr vorbelastet - habe dieses Thema über 20 Jahr lang einfach nur verdrängt...). Das ist eher erlernt oder gibt es Menschen, die es von Anfang an leben? Menschen die keines in sich tragen - Agnostiger oder Atheisten können trotz allem ein Urvertrauen in sich leben.
Gläubige werden sicherlich behaupten, dass das eine mit dem anderen zusammen gehört - aber für mich gibt es eigentlich nicht so eine Schnittstelle. Meine HM ist die Natur - ich kann es spüren, wenn ich mich mit ihr verbinde, das Urvertrauen konnte ich noch niemals spüren.
Da fällt mir die Frage ein: Wie fühlt sich so etwas an, Urvertrauen?
Ich kann mit meiner Feststellung vllt auch total daneben liegen - wie empfindest Du das?
Danke fürs Lesen! 
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« Letzte Änderung: 10. März 2010, 19:08:31 von Tweety »
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Tweety Pie
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« Antworten #20 am: 11. März 2010, 22:03:40 » |
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Hi, Tweety hier,
kann man den Urvertrauen erlernen?
Oder ist das ein Teil einer Persönlichkeit, die sich durch Erziehung entwickeln kann?
Vertrauen kann man ja lernen - eben durch Erfahrung - aber geht das auch mit Urver- trauen?
Ich hörte einmal, Urvertrauen ist so ein grund- sätzliches Gefühl in einem Menschen - da kann kommen was will, diejenige hat so eine positive Ausrichtung in sich und weiß, dass ihr schon nichts schlimmes passieren wird.
Das spielt sich sicherlich während der ersten Erfahrungen im Leben eines Kindes ab - wenn die ersten Bedürf- nisse regelmäßig befriedigt werden und das Kind damit lernen kann, wenn es ruft und sich äußert nachdem es seinen Hunger spürt, dann wird auf jeden Fall jemand kommen und es füttern - die Grundbedürfnisse stillen...
Wenn ich jetzt so gucke, ich bin ende der sechziger Jahre geboren worden - damals war es üblich die Kinder bis zum Umfallen schreien zu lassen - damit sie den Eltern nicht auf der Nase herum tanzten oder sie ja nicht verweichlicht würden, ja man sprach auch davon, wie sich die Lungen stärkten, wenn das Kind nur richtig schreien würde...
Aber was hat ein Kind für Erfahrungen mit so einem Erziehungsstil machen müssen - es war alleine, ohne Wärme und Zuneigung... woher hätte sich hier ein Urvertrauen entwickeln können?
Wenn die Eltern ihren Kindern schlicht weg niemals im ihrem Leben überhaupt Vertrauen schenken können, aus welchen Gründen auch immer, dann wird es leider auch nicht ereignen, dass dieses Kinder irgendwann ein gesundes Urvertrauen entwickeln.
Oft wird auch berichtet, dass Kindern in der Erziehung irgendwelche Motive haben, warum sie die Eltern nun so sehr ärgern würden. Das ist schlichtweg eine Unter- stellung von den Eltern - Babys und Kleinkinder haben keine Motive oder bösen Absichten, ihr Umfeld zu tyrani- sieren. Wenn das Umfeld aber nun einmal so ein ver- altetes Bild von dem jungen Menschenkind hat, dann ist es quasi unmöglich, dass sich das Kind in seiner Wahrnehmung und Persönlichkeit gesund entwickeln kann.
Danke fürs Teilen, laut nachdenken 
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Tweety Pie
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« Antworten #21 am: 12. März 2010, 15:20:25 » |
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Hi Ihr Lieben, Tweety hier,
gerade komme ich von meiner Therapeutin, wo wir schon lange über das Thema - meine Mutter, die Unfähigkeit dieser Frau und die Umstände besprochen haben, wie ich zu Welt gekommen bin.
Aber heute wurde nicht so vorsichtig von ihr fomuliert, dass mich meine Mutter innerlich ab- gelehnt hatte und aus Zwängen heraus mich nicht abgeben konnte, sondern sie meinte, meine Mutter habe mich gehasst...
Das sind eigentlich nur andere Worte - aber sie lösen etwas in mir aus...
Trauer - über die Kleine in mir, die so viel erleiden musste und niemand an ihrer Seite hatt
Ansapnnung - und eine Einstellung, das darf ich nicht zu sehr an mich heran lassen, oder gar spüren...
Schmerz - es tut weh mir bewusst zu werden, dass ich nicht geliebt wurde - maximal beschuldigt und geduldet.
Verständnis - diese Frau hatte in Wirklichkeit keine andere Wahl, weil sie so schwach war um sich ihrer Familie und Glaubensgemeinschaft zu widersetzen...
Einsamkeit - ja, die trage heute noch mit mir herum, es ist ein immens tiefes Loch in mir, was oft in meiner Beziehung immer wieder zum Vorschein kommt.
...
Trotz - nein - und trotzdem - trotzdem habe ich es geschafft ins Leben zu kommen und am Leben zu bleiben.
In mir sagt eine Stimme, dass es etwas ganz starkes in mir gegeben haben muss, was mich gerettet und ge- leitet hat.
Etwas höheres hat sich schließlich ausgedacht, dass ich auf die Welt komme und das hier alles erlebe - und das muss auch etwas höhere gewesen sein, was mich darin unterstützt hat, auch wenn es kein menschliches Wesen war...
Und das ist ein guter Gedanke, der mich gerade trägt.

Mein inneres Kind erscheint mir heute oft extrem stark,was mich vielleicht als erwachsene hindert, gesund zu werden?
Trotz allem - ich bin auf einem guten Weg, wenn ich lerne, mich mit diesem Thema auseinander zu setzen und aufhöre zu verdrängen und gegen Windmühlen zu kämpfen.
... und trotzdem hatte ich Kraft und den Überlebenswillen
....und der existiert heute noch irgendwo in mir auch wenn ich so erschöpft bin!!!
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« Letzte Änderung: 12. März 2010, 23:44:50 von Tweety »
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Tweety Pie
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« Antworten #22 am: 12. März 2010, 23:54:26 » |
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Hi hier ist Tweety,
das Bewusstsein nicht angenommen worden zu sein von der eigenen Mutter ist eines -
aber von (der Therapeutin) zu hören, dass einem seine Mutter gehasst hat, tut weh...
ich konnte es nicht verdrängen und war sehr angespannt und dissoziierte in der Stunde
meine Erklärungsversuche danach, ich bin doch trotzdem ein liebenswerter Mensch geworden, oder sie konnte doch nicht wirklich anders ließen für mich erahnen, dass ich immer noch ziemlich getriggert war / bin...
Komme gerade vom Meeting - wir hatte dort das Thema vom inneren Kind ... und siehe da, mir wurde klar, wenn ich auch keinen direkten Kontakt gerade zu meinem inneren Kind auf- nehmen kann, ich kann für es sorgen - eben mit meiner Erwachsenen...
ich kann das tun, was mir gut tut - mich mit meinen Ressourcen verbinden und mich dadurch fühlen - das ist doch schon ein Stückchen Ver- bindung zum inneren Kind, oder nicht?
Es gelingt mir vielleicht nicht direkt aber in- direkt sorge ich inzwischen für das so sehr vernachlässigte Kind.
. 
Auch wenn der Kontakt nicht wirklich klappt und ich mich immer noch selber ablehne, brauche ich mich dafür nicht fertig machen.
Gut dass ich mir das wieder bewusst machen konnte, das nimmt ein bisschen vom Druck weg.
Wie geht Ihr mit euren inneren Kindern um?
Danke fürs Teilen.
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Tweety Pie
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« Antworten #23 am: 13. März 2010, 10:40:59 » |
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Hi Ihr, Tweety hier,
ist es ein Schutz meiner Seele, wenn ich keinen Kontakt zu meinem inneren Kinde aufnehmen kann?
Warum ich keinen Kontakt zu meinem inneren Kinde bekomme ist nun klar - ich lehne mich innerlich (noch) so ab, wie es meine Mutter getan hat.
Aber warum ist das so? Das könnte einem wahrscheinlich ein gescheites Buch oder die Psychologin erklären.
Erklären kann ich mir nur, dass ich es niemals gelernt habe, dieses kleine Etwas lieb zu haben, weil ich es nicht erlebte, da gab es keinen Spiegel für mich in dem ich gesehen und gespürt hätte, wie es sich anfühlt, wenn ich geliebt würde...
Mir fehlt irgendwie der Zugang zu mir, war keiner da, der mir dorthin (also zu mir) den Weg gezeigt hat... kein Wunder, dass ich heute noch so gut wie immer nur bei anderen Menschen lande ...
Meine ehemalige Musiktherapeutin sprach letztes Jahr über meine überaus bewundernswerte Empathie, die ich für Menschen hege, wenn sie von ihrem Leid berichten...
Ja, das ist etwas besonderes, da muss ich auch sagen, die besten Rückmeldungen und Feedbacks kann ich immer wieder geben, wenn ich erst einmal in meinen Bauch hinein fühle - also muss ich da quasi Kontakt zum mir aufnehmen...
Aber ich frage mich, wohin geht dann der Kontakt, ist das dann mein inneres Kind, wenn ich spüre, was sich in mir abspielt, wenn jemand etwas schweres erzählt?
Fühle ich dann mein inneres Kind? Das ist interessant! Vielleicht fühle ich ja meine Kleine und weiß es noch gar nicht!
Ich weiß, dass ich ganz darauf konditioniert bin, mich im Außen zu orientieren - war damals ja auch lebens- wichtig, weil ich beobachten musste, wie meine Mutter drauf war, ob nüchtern oder nicht, ob schlecht gelaunt oder depressiv oder am Ende ihrer Kräfte...
Es war nicht möglich auch als Kind nicht einen Teil von mir zu spüren, da ich sonst diesen großen Mangel erkannt hätte aber damals nicht ertragen konnte.
Anstatt mich zu spüren und zu kennen musste ich ums Überleben kämpfen, es galt von einem Drama ins andere zu kommen, mit der immensen Angst umzugehen und sie nieder zu drücken. ..
Ich frage mich, ob es dann auch folgerichtig ist, wenn man Gefühle verdrängt und abspaltet, ob es dann un- weigerlich auch dazu führt, dass sich sein Persönlich- keit nicht wirklich entwickeln kann.
Bekannt ist mir, dass das mit den Gefühlen so geht, wenn ein Gefühl abgespalten wird, dann gehen alle hopps und diese kann zur Depression führen - aber könnte man so etwas auch auf die Persönlichkeits- entwicklung beziehen?
Wirklich traurig ist es nur zu realisieren, das ich so viel Empathie für andere entwickeln kann aber nicht wirklich ein Gefühl für mich ...
Da findet ebenso eine Vernachlässigung und Verein- samung meines inneren Kindes statt wie damals, in meiner Kindheit...
Hi, kleines Etwas - ich denk gerade an Dich... bist nicht mehr wirklich alleine!
Danke fürs Teilen!
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Tweety Pie
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« Antworten #25 am: 17. März 2010, 22:50:12 » |
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Hi hier ist Tweety,
co-abhängig und beziehungssüchtig - erwachsenes Kind...
bei mir kommt gerade das Thema MACHT sehr intensiv zur "Oberfläche"
ich bin ein missbrauchtes Kind - und dieser Missbrauch war ein Vergehen von Menschen, die mit ihrer Macht selber nicht umgehen konnten.
Die Kehrseite der Täter - Opfer - Medaille - meine Mutter war früher selber Opfer, aber sie gab ihren Missbrauch unreflektiert an uns Kinder weiter...
Solche Sätze wie, "so ein bisschen Schläge hat mir ja auch nicht geschadet, also erziehe ich meine Kinder ebenso, wie ich es erlebt habe" oder "im Namen der Liebe - wer sein Kind liebt "züchtigt" es"... sind die Begründung meiner Mutter für ihr Vergehen.
Aber ich glaube, sie konnte es selbst als Erwachsene Frau nicht realisieren und wahr- nehmen, dass sie traumatisiert war und in krankhaften Strukturen lebte...
Dann hätte sie ja dringend etwas ändern müssen und dem ganzen System absprechen, ihrer Herkunftsfamilie, dem religiösen Wahn ihrem ganzen sozialen Umfeld.
Sie entschied sich lieber in dieser krank- haften Art und Weise weiter zu machen unter der sich als Mädchen, Frau so sehr gelitten hat - und wechselte nur die Rolle vom Opfer zur Täterin.
(interessant ist der Artikel - das Opfer ... aber der Täter...) schon bezeichnend, oder?
Fortsetzung folgt bestimmt 
Danke für Lesen!
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Tweety Pie
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« Antworten #26 am: 19. März 2010, 08:58:26 » |
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Hi Tweety hier,
das Thema Macht ist mal wieder fort ... vielleicht weil ich mit aller Macht versuche mit meinen (nicht vorhandenen) Gefühlen klar zu kommen?
Ich las gerade - danke Sonnenwind fürs Teilen! 
Dauerhaft könnte ich aber meine eige- nen fließenden Gefühle nicht ständig kontrollieren, nur "um" nicht zu viel-wollend dazustehen.
Und ich denke, dass ist mein Beweg- grund, mein Lebensgefühl.
Als ungewolltes Kind spürte ich bereits im Mutterleib, die ablehnende Haltung mir gegenüber - und diese Ablehnung habe ich übernommen...
Um es vielleicht noch ein bisschen stärker zu formulieren, meine Mutter hat mich ge- hasst und das durfte ich als Kind nicht spüren, sonst wäre ich daran gestorben... so lebe ich heute einen Tod auf Raten mit Schmerzen, Erschöpfung, PTBS... Dissoziationen, Flashs
Aber Liebe konnte ich weder erleben noch erlernen... in den ersten Kindertagen nicht und später schon gar nicht...
Ich beschrieb es immer so, dass ich mein ganzes Leben lang "nur funktionierte" - im Kopf steuerte und meine Gefühle nicht wahrnehmen konnte, ohne es zu merken...
Und ich glaube auch, dass ich deshalb so Probleme habe mit dem Riechen, mittlerweile erkenne ich, wie ich mir diesen Sinn abgewöhnt hatte... (aber dazu später mehr?)
Ist das ein Zeichen von Liebe / Selbstliebe, wenn ich meine ganzen Gefühle wahrnehmen kann - wenn ich diese Verbindung habe? Ja?
Dieses "nicht zu viel sein wollen / dürfen" steht aber im krassen Gegensatz zu meinem inneren Bedürfnis, (ganz im Gegensatz zur inneren Stille - ist es ein stummes Schreien!!!) ein Grundbedürfnis, das jeder in sich trägt und die meisten "einfach" bejahen - das G. nach Leben, nach Lebendigkeit, Freiheit, Entfaltung, Zukunft...
Ich hatte in meiner kürzlichen Kunsttherapiestunde Farben spüren sollen, meine Eindrücke und Gefühle beim Anblick von großen Farbbögen... das war ganz interessant nur merkte ich jetzt im Nachhinein durch die vielen heftigen Symptome, dass es eindeutig zu viel Gefühl und Wahrnehmung war, was ich da zugelassen habe!
Ich erkannte auf dem schwarzen Bogen im Verborgenen meine tiefe Angst vor der Dunkel- heit und den Dämonen ... klar ließ ich es nicht zu, aber dieses erahnen können wirkte schon Extreme in mir aus... der Tag war für mich gelaufen, ich konnte nichts mehr tun... war wie gelähmt!
Ich weiß nicht, ob es gut ist, so weit an meine Gefühl heran zu gehen und zu kratzen, wer weiß, was sich alles dahinter verbirgt - könnte es mich heute wohl nicht mehr "umbringen" - vielleicht nur "verrücken"?
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bigi
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« Antworten #27 am: 19. März 2010, 09:31:20 » |
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hallo Tweety so gehts mir auch,manchmahl nach der thera, da mein ich auch ich hab zu viel zugelassen, denoch merke,ich,das dieses,öfnen ,  heilt, auch wenn ich danach,recht neben,mir,stehe, und gerade mit,farben,da kommt ganz viel,gefühl, mir tut mahlen,saugut,wenn es auch immer, irgendwie,das gleiche ist..........nehmlich engel, schon immer,schon als ,kind!!! da kann mein ,inneres,auf reisen gehen!!! eine guten tag,lg,bigi
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Nur für heute..........................für die nächste stunde,minute,sekunde.....
unsere krankheit,können wir noch beeinflussen,das geht bei anderen krankheiten nicht! Dr.Klaus von Ploetz
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meerschwarm
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« Antworten #28 am: 19. März 2010, 11:53:05 » |
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Hallo Tweety (cooler Name!)
Ich kann mich mit sehr Vielem identifizieren, was du schreibst. Du sagst, deine Mutter hätte den Missbrauch unreflektiert weitergegeben. Das Wort 'unreflektiert' hat mir sehr viel Hoffnung gegeben. Ich bin auch von meiner Mutter (und meinem Vater - ich will ihn immer schützen) missbraucht worden und ich weiss, dass wenn ich diese Erfahrungen nicht reflektiere, ich in derselben Misere lande wie meine Mutter und mein Vater.
Die 12 Schritte sagen, was wir ausbuddeln und in unser Bewusstsein bringen, wir loslassen können. Wenn wir das nicht tun, steuert es uns unbewusst. Ich glaube meine letzten 30 Jahre sind genug Beweis dafür für mich, dass dies in der Tat geschieht.
Was mir im therapeutischen Kontext Mühe macht, ist die Tatsache, dass ich die Kranke bin und die Therapeutin die 'Gesunde'. Ich werde da oft wütend oder schäme mich. In 12 Schritte Treffen ist das nicht der Fall, weil wir da alle dieselbe Sprache sprechen und im selben Boot sitzen. Diese Kamaraderie gibt mir viel Kraft, weiter zu buddeln.
Eine meiner 'top lines' ist, dass ich mir jeden Tag eine Notiz darüber mache (mental oder schriftlich), wie ich mich fühle. Oft sind meine Gefühle sehr schwarz: ich bin neidisch, verbittert, deprimiert, hoffnungslos, verängstigt...oder hoffnungsvoll, entspannt, fröhlich, stolz, kreativ, motiviert....Gerade gestern abend war ich in einem meeting, wo es einen 'Chair' gab (jemand sprach über seine Geschichte für 15 Minuten). Die message, die ganz deutlich heraus kam war: ich habe meine Gefühle nicht gespürt (aufgrund von Kindheitstrauma, Vernachlässigung etc.) und mein Leben war Wahnsinn und voller Schmerz. Jetzt spüre ich meine Gefühle und ich bin immer noch voller Schmerz, doch ich kenne jetzt die Ursache und ich erfahre Erleichterung und Wachstum, in dem ich meine Gefühle spüre. Ich habe selbst grosse Mühe damit....anstatt meine Gefühle zu spüren schalte ich lieber auf Autopilot und renne von Aufgabe zu Aufgabe....
Liebe Grüsse Meerschwarm
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Tweety Pie
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« Antworten #29 am: 19. März 2010, 14:36:25 » |
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hallo Tweety so gehts mir auch,manchmahl nach der thera, da mein ich auch ich hab zu viel zugelassen, denoch merke,ich,das dieses,öfnen ,  heilt, auch wenn ich danach,recht neben,mir,stehe, Hi liebe bigi,
schön von Dir zu lesen!
Ich frage mich, ob die Therapie wie sogenannte "gute Medizin" auch immer bitter schmecken muss - also Schmerzen und Symptome verursachen ... 
denn Schmerzen habe ich doch eigentlich genug...
... ja, Du hast Recht, das Öffnen heilt und ist die einzige Chance aus diesem Dilemma heraus zu kommen!
und gerade mit,farben,da kommt ganz viel,gefühl, mir tut mahlen,saugut,wenn es auch immer, irgendwie,das gleiche ist..........nehmlich engel, schon immer,schon als ,kind!!!
da kann mein ,inneres,auf reisen gehen!!!
Mit dem Malen habe ich auch schon gute Ergebnisse und vor allem Erkenntnisse haben dürfen, aber dass ich so sehr an meine "verdrängten" alten Gefühle komme, gleich in der ersten Stunde, hätte ich doch nicht gedacht. Damit wurde mein Sicherheitsmechanismus ausgeschaltet, ohne mein Einverständnis - das war eindeutig zu schnell!!
Das werde ich noch mal mit der Therapeuten be- reden müssen, ich brauche unbedingt meine Steuerungsmöglichkeit, wenn ich nicht bald in der Psychiatrie landen möchte!! Ja, das ist besonders wichtig für mich!
Danke Dir fürs Teilen! 
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